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Review CHRONIC – HOVE one

18. Feb. 2013 | von
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Band: CHRONIC
Album:
"HOVE One"
Genre: Heavy Metal
Spielzeit: 18:07
Release Date: 15.02.2013
Label: Eigenproduktion
Web: www.chronic-music.com
Bewertung: 8 / 10

01. Quo Vadis
02. Virus
03. Mirror
04. President Evil

Von ihrem metallisch-hardrockigem Sound, der zuweilen an gute ACCEPT-Zeiten erinnert, rücken CHRONIC auch auf 'HOVE One' nicht ab.

Die netten Jungs von CHRONIC sind auf Kölner Bühnen sicher keine Unbekannten: Blue Shell, MTC, Werkstatt, Luxor, Underground, Live Music Hall – die Jungs haben hier überall schon auf den Brettern gestanden, und sind – das kann man ohne Zweifel sagen – mittlerweile eine fest etablierte Größe in der Kölner Szene. Gut so, denn die Jungs verstehen was davon, die Leute zum rocken zu bringen.

Von ihrem metallisch-hardrockigem Sound, der zuweilen an gute ACCEPT-Zeiten erinnert, rücken CHRONIC auch auf ‘HOVE One’ nicht ab: Die 4-Track-EP öffnet mit “Quo Vadis”, einem bluesbasierten Rocker, der vor allem von der kräftigen Röhre von Sänger Micha profitiert, wie überhaupt alle Stücke es tun. Das Stück hätte vielleicht etwas kürzer sein können, dann hätte es meiner Meinung nach etwas mehr Punch gehabt, aber das ist eine sehr kleinliche Beschwerde.

Weiter gehts mit “Virus”, das deutlich metallischer beginnt, und nach einem kurzen Intro zu einer hervorragenden Leadgitarre überleitet, die auch den Altmeistern von ACCEPT gut zu Gesicht gestanden hätte. Michas Gesang kommt hier deutlich agressiver rüber, was gut zur angezogenen Geschwindigkeit passt. Auch das Solo in der Mitte des Tracks weiß zu begeistern.

An dritter Stelle findet sich die Halbballade “Mirror”, die mich unwillkürlich an alte FATES WARNING zu ‘Night on Bröcken’-Zeiten erinnert – kein schlechtes Zeichen, obwohl Michas tiefe Stimmlage tonal natürlich in eine ganz andere Richtung geht als der damalige FATES WARNING-Schreihals John Arch. Schönes Stück, gut aufgebauter Spannungsbogen; das einzige, was mich stört, ist das etwas gezwungen ins Versmaß des Gesangs gedrückte Wort “relationship”, das gleich zweimal so vorkommt. Und ja, das ist ein unglaublich blöder Nitpick.

Die EP wird von “President Evil” verabschiedet, dass sich wieder sehr im traditionellen ACCEPT-, bzw. JUDAS PRIEST-Bereich bewegt, mit einem Refrain (“Kill our Leaders!”), der den Song sicher live sehr populär machen wird. Außerdem steuert Wolfgang noch ein tolles Solo dabei. Da freut man sich doch schon auf den nächsten Gig.

Ja, alles in allem eine lohnenswerte EP von einer der umtriebigsten Kölner Underground-Bands, das mit ‘nem knappen Euro pro Track auch keinesfalls überpreist ist. Gratulation an die Jungs, und bis zum nächsten Konzert!


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7 Kommentare
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